Achtsamkeit & Mindset

Morgenroutine: Warum sie dir hilft frisch und mit voller Energie in den Tag zu starten

Es gibt so Tage, da scheint nichts zu gelingen und man möchte am liebsten im Bett liegenbleiben. Der Wecker klingelt viel zu früh, der Rücken schmerzt, das Frühstück ist zu unausgewogen oder fällt wegen Zeitmangel komplett aus, die S-Bahn fährt einem vor der Nase weg, das Kundengespräch läuft einfach nur chaotisch, das Wetter ist zu kalt, die to-do Liste wird immer länger anstatt kürzer.

Telefonate und Gespräche werden nebenbei und ohne echter Aufmerksamkeit durchgeführt. Und beim Mittagessen greift man dann noch zum fettigen Burger und ein paar Schokoriegeln, um sich wenigstens damit etwas aufzuheitern und zu belohnen.


Bis vor 5 Jahren ging es mir exakt so. Wenn ich meinen Tag schlecht und unproduktiv gestartet hatte, hat sich dieser Impuls wie ein roter Faden durch den gesamten Tag gezogen. Ich fühlte mich oft gehetzt, nicht fokussiert und im Autopiloten.

Ich freute mich nur noch auf die Wochenenden und Urlaube, um dort endlich einmal auszuschlafen. Für Sport und gesunde Ernährung war keine Zeit. Mein Wohlbefinden und mein Energielevel gingen stetig nach unten und die Pfunde auf der Waage nach oben.


„Starte friedvoll und ohne Stress in deinen Tag – verändere dein Leben auf wunderbare Weise.“

„Der 5 Uhr Club“ Robin Sharma

Wenn wir es schaffen, unseren Tag richtig zu beginnen. Dann sind wir energiegeladen und haben die Motivation noch mehr zu schaffen.

Und das Beste, am nächsten Tag fällt es uns leichter wieder richtig gut zu starten, da wir uns einfach besser damit fühlen, zielgerichteter und produktiver sind. Und aus einem Tag, wird eine ganze Woche, dann ein Monat, ein Jahr und dann vielleicht ein ganzes Leben?

Eine Morgenroutine mit kleinen Ritualen sind Erfolgsgrundsätze, die dir dabei helfen, aktiv in den Tag zu starten. Damit meine ich aber nicht den morgendlichen Kaffee oder das Checken deiner e-Mails vor dem Aufstehen.

Morgenrituale sollten nichts mit der Arbeit oder mit dem Alltag zu tun haben.

Auch ich habe seit einigen Jahren eine Morgenroutine, die mir dabei hilft fokussiert zu bleiben und bewusst in den Tag zu starten.

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Hierzu gehören für mich Yoga, Meditation, Ölziehen, warmes Wasser trinken, Trockenmassagen und Lesen. Meine Morgenroutine dauert so ungefähr 60 Minuten. Diese Zeit bin ich jedoch gern bereit zu investieren, um

  • mich um meinen Körper, meinen Geist und meine Seele zu kümmern,
  • einen neuen wundervollen Tag zu begrüßen
  • und dann mit voller Elan durchzustarten.

Und das natürlich nicht nur unter der Woche, sondern auch an Wochenenden, an Feiertagen und im Urlaub.

Eine Morgenroutine entsteht natürlich nicht von nun auf gleich. Es ist ein Prozess, der auch etwas mit Disziplin und mit dem Thema „Gewohnheiten aufbrechen“ zu tun hat.


„Vage Ziele führen zu vagen Ergebnissen“

Robin Sharma

Nicht jede Routine ist für jeden gleich passend, gut und richtig. Vielleicht bist du ja jemand, der sich mehr bewegen, tanzen oder singen möchte am Morgen. Probiere es doch einfach einmal aus, wie du am Morgen am besten in den Tag starten kannst.

Wie sieht dein typischer Morgen aus? Hast du bereits eine Morgenroutine? Oder wünschst du dir gern eine, weißt aber nicht, wie du es angehen kannst?